Der Experimentator: Immunologie by Werner Luttmann Kai Bratke Michael Küpper & Daniel Myrtek

Der Experimentator: Immunologie by Werner Luttmann Kai Bratke Michael Küpper & Daniel Myrtek

Autor:Werner Luttmann, Kai Bratke, Michael Küpper & Daniel Myrtek
Die sprache: deu
Format: epub
Herausgeber: Springer Berlin Heidelberg, Berlin, Heidelberg


Achtung!

Es ist darauf zu achten, dass sich keinerlei Luftblasen zwischen den Schichten befinden, da diese den Transfer stören. Auch sollten die einzelnen Schichten immer feucht bleiben und die Membran während des Transfers dicht am Gel liegen, was durch zusätzliche Lagen Filterpapier leicht erreicht werden kann. Die Membran darf wenn sie einmal auf dem Gel liegt auf keinen Fall mehr verschoben werden!

5.3.2 Semi-Dry-Blot

Der Aufbau des Blot-Sandwichs für den Semi-Dry-Blot erfolgt ähnlich wie der des Wet-Blots – man denke sich alles nur um 90° gekippt (Abb. 5.4). Die kritischen Punkte, wie Luftblasenfreiheit und ein Verhindern des Antrocknens der einzelnen Lagen müssen hier ebenso beachtet werden, wie beim Wet-Blot. Die untere Elektrodenplatte der Blottingapparatur wird vor dem Auflegen der Filterpapiere leicht mit Aqua dest. angefeuchtet, wobei überschüssiges Wasser gut mit einem Filterpapier wieder entfernt werden kann. Diese Platte wird später als Anode geschaltet. Auf den Filterpapierstapel wird die gewünschte Membran, dann das zuvor mit Transferpuffer oder Aqua dest. abgespülte Gel aufgelegt. Weitere Filterpapiere und die obere Elektrodenplatte schließen den Aufbau ab. Je nach Blottingapparatur kann es notwendig sein, den Aufbau zu beschweren. Zu diesem Zweck haben sich insbesondere ausgediente Firmen- oder Versandhauskataloge bewährt. Ist eine Kühlung vorhanden, sollte diese auf alle Fälle auch wegen der schon erwähnten Nachteile der Hitzeentwicklung benutzt werden. Als zweckdienlich hat sich auch der Betrieb des Blots in gekühlten Räumen erwiesen.

Tipp!

Luftblasen zwischen den einzelnen Schichten des Blots lassen sich erfahrungsgemäß gut durch vorsichtiges Rollen mit einer angefeuchteten Glaspipette heraus drücken. Überschüssiger Transferpuffer wird vorsichtig mit einem Filterpapier aufgesaugt.



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